Bestattung nach Stadt

Friedhofsgebühren in Deutschland sind kommunal geregelt. Was an einem Wohnort Standard ist, kann am nächsten Friedhof in Bayern, Berlin oder Hamburg deutlich anders ausfallen. Hier finden Sie lokale Aufstellungen, mit Hinweisen zu den jeweils prägenden Friedhöfen und der dort üblichen Praxis.

Wie sich die Städte unterscheiden

Die wichtigsten Unterschiede entstehen entlang dreier Achsen:

  • Ruhefrist. Bayern arbeitet typisch mit 10-Jahres-Schritten, Berlin und Brandenburg mit einheitlich 20 Jahren, Hamburg mit bis zu 25 Jahren für Wahlgräber.
  • Trägerschaft. In Köln, München und Frankfurt sind die meisten Friedhöfe kommunal, in vielen kleinen Städten dominieren kirchliche Friedhöfe mit eigener Gebührenordnung.
  • Sondergestaltung. Historische Friedhöfe wie Melaten in Köln oder der Waldfriedhof in München erheben Aufschläge für besonders gestaltete Lagen, die den Preis spürbar erhöhen.
Karl Benecke, Herausgeber
Recherchiert und aufbereitet auf Basis öffentlicher Gebührensatzungen, Bestattungsgesetze der Länder und Auskünften regionaler Bestattungsinstitute. Bei Fragen oder Korrekturhinweisen: [email protected]